Über mich
Ich kenne den Unterschied zwischen eingerichtet und wirklich genutzt.
Ich berate mittelständische Unternehmen zu Recruiting-Prozessen, HR-Technologie, Datenschutz und Mitbestimmung. Davor 18 Jahre bei OTTO und Philips — in der Direktansprache, im Personalmarketing und zuletzt zehn Jahre im Nachwuchs-Recruiting.
Woher ich komme
Was ich mitbringe.
Ich weiß, wie ein System aussieht, wenn es Jahre läuft: welche Abläufe die Teams wirklich nutzen, wo an ihm vorbei gearbeitet wird und an welchen Stellen Datenschutz und Mitbestimmung im Betrieb zum Thema werden.
- Recruiting und Personalmarketing
- Bei OTTO habe ich Fach- und Führungskräfte aktiv angesprochen, vor allem im IT-Umfeld; bei Philips zunächst Personalmarketing und Employer Branding für den deutschsprachigen Raum und international verantwortet, danach zehn Jahre Nachwuchs-Recruiting mit Hochschulpartnerschaften, einige Jahre davon mit dem Traineeprogramm
- Prozesse und Steuerung
- Bei OTTO habe ich den unternehmensweiten Ansatz zur Direktansprache mitgestaltet und eine Datenbank zur Steuerung und Auswertung der Suchaufträge konzipiert; bei Philips neben der laufenden Arbeit immer wieder Abläufe verbessert — geprüft, welche Werkzeuge helfen würden und was sich an den vorhandenen einstellen lässt
- Systemarbeit
- In einem vorhandenen Kandidatenbeziehungs-System (Avature), dem System für Kontakte vor der Bewerbung, habe ich Arbeitsabläufe entwickelt und konfiguriert, mit denen sich wiederkehrende Schritte strukturieren ließen. Systeme und digitale Werkzeuge probiere ich selbst aus — deshalb kann ich einordnen, was eine Demo verspricht und was im Alltag davon bleibt
- Technologie-Einführung
- Ich hatte die globale Projektverantwortung für die Einführung eines spielbasierten Auswahlverfahrens im Nachwuchs-Recruiting — abgestimmt mit Datenschutz und Betriebsrat
- Qualifikation
- Zertifizierte Projektleiterin (PMP) · Geprüft für agile Projektarbeit (PSM I) · Datenschutzbeauftragte (TÜV NORD) · Weiterbildung HR-Management (Hochschule Wismar)
Zwei Belege
Woran sich das gezeigt hat.
Spielbasiertes Auswahlverfahren, eigener Prozess für Deutschland
In meiner Zeit bei Philips habe ich die globale Einführung eines spielbasierten Auswahlverfahrens im Nachwuchs-Recruiting verantwortet. Weil Anforderungen und Rechtslage sich zwischen den Ländern unterschieden, ist für Deutschland ein eigener Prozess mit eigener Systemkonfiguration entstanden — abgestimmt mit Datenschutz, Betriebsrat, IT und Anbieter. Eingeführt wurde es in mehreren Ländern und dort Teil der laufenden Recruiting-Prozesse. Eine gemeinsame Technologie braucht Abläufe, die im jeweiligen rechtlichen Kontext funktionieren.
Ein vorhandenes System besser nutzbar machen
Ich habe mich eigenständig in Avature eingearbeitet, hatte den Administrationszugang und den Auftrag, die Recruiting-Workflows gemeinsam mit den Teams zu erarbeiten — zuerst in Deutschland, dann mit Kolleginnen in weiteren Ländern. Wiederkehrende Kommunikation lief danach automatisiert, Kontakte von Messen und Events waren strukturiert in Talentpools erfasst, Löschfristen und Berechtigungen im Ablauf berücksichtigt. Ein gut konfiguriertes System schafft die technischen Voraussetzungen. Genutzt wird es nur, wenn das Unternehmen klare Verantwortlichkeiten, Zeit und Priorität für den Prozess dahinter bereitstellt.
Wie ich arbeite
Zusammenbringen. Und dann empfehlen.
Beide Beispiele kommen aus Konzernstrukturen. Was ich daraus mitnehme, ist nicht die Größe, sondern das Zusammenführen: unterschiedliche Beteiligte, Prozesse und Anforderungen an einen Tisch. Im Mittelstand setze ich das konzentrierter ein — mit den Ressourcen, die tatsächlich da sind.
In HR-Tech-Projekten sitzen Recruiting, IT, Datenschutz, Betriebsrat, Führungskräfte und die späteren Anwender am Tisch, mit unterschiedlichen Interessen. Ich bringe sie zusammen und sorge dafür, dass diese Interessen ausgesprochen werden. Ich bleibe dabei nicht in der Moderationsrolle, sondern gebe eine begründete Empfehlung; entschieden wird bei Ihnen.
Am Auftrag arbeite ich persönlich. Wird ein Vorhaben größer als eine Person, klären wir vorher, was ich übernehme und was Ihr Team umsetzt — und wenn angrenzende Fachtiefe nötig ist, spreche ich das früh an und vermittle auf Wunsch geeignete Fachleute aus meinem HR-Netzwerk.
Was davon konkret buchbar ist:
Lernen wir uns kennen.
Sie müssen Ihre Herausforderung noch nicht vollständig eingeordnet haben. Erzählen Sie mir, was gerade nicht wie gewünscht funktioniert — ich ordne ein, wie ich unterstützen kann, und skizziere einen möglichen Fahrplan.